Schnee und sein Weiß,

November 13th, 2019

Schnee, ich stampfe durch weiße Einöde, meine Füße holen aus sinken tief, in den hellen
Untergrund.
Von Fern das Dunkel einer Baumgruppe umgarnt, bedeckt mit pulvrigem Weiß.
Schneeland, Fernland, weites Land, von Spuren berührt, von Tieren gekreuzt.
Mein Begleiter, mein Leiter, mein Teiter mein für und wieder, wann ja wann
du berührst den Boden der so weiß so weich.
Ich stampf ich tap , Schritt um Schritt, um zu bewegen zu erheben Haupt und Sinn,
Weit und hoch ein Habicht kreist, weiß er um Ziel auf das ich seh sein buntes Gefieder
Weit weit der Blick fixiert am Horizont, seh ich die Glut des Tages den fernen Feuerball
der, welcher bringt und nimmt, das Licht, das Leben, ohne zu nehmen sich und mich.
Rund, rot und geblendet senken sich die Lieder, um hüllen meine Augenlieder.
Weit, weiß und weich, ich leg mich nieder, in endlos weiche hüllen losigkeit.
Weich, kühl umschließt der Traum von weiß den ruhenden Körper.
Ich hebe an und lasse zurück, Spuren im Weiß, Spuren im Schnee.
Sag willst auch du schreiten reiten, rasten im Traum im weißen Niemandsland.
Sag wo finden uns die Götter im Schweigen, im Reigen, fern und nah
in weiter weißer Flur, dort wo Spuren im Schnee
erzählen von Berühren von Spüren von weit und fern,
sag und nimmt die Spur hinaus ins Land des weiten, des weißen, des vergänglichen.
Sag willst du kommen mit hinaus,
ins weiße ins helle Vergehen
sag und sag es nicht,
Berühren im vergehendem Element
Schneeland.
d.B.

This entry was posted on Wednesday, November 13th, 2019 at 19:35 and is filed under Uncategorized. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

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